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Virtueller Rundgang - Mahnmale der Erinnerung - zum Gedenken an die Opfer

Den Opfern hat das PZN drei Mahnmale gewidmet.

Die Künstlerin Susanne Zetschmann schuf 1994 eine Kreisskulptur in Nähe der Zentralaufnahme, aus der ein Teil herausgebrochen und im Abseits liegt. Die Skulptur erinnert an die über 2000 Menschen, die im Rahmen des Euthanasieprogramms von der damaligen Wieslocher Anstalt in die Tötungsanstalten von Grafeneck und später nach Hadamar gebracht und ermordet wurden. Andere Transporte von Patient_innen führten in verschiedene KZ, nach Auschwitz, Dachau, Eichberg, Gurs, Hoerdt, Kaufbeuren, Mauthausen u. a.

Flyer "Erinnerung"

 

 

Das so genannte „IRO-Mahnmal“ ist oberhalb des Rondells in Nähe der Festhalle 2007 errichtet worden. Geschaffen hat es die Künstlerin und PZN-Psychiaterin Dr. Elke Weickelt. Es hat zwei Säulen, auf jeder steht ein Haus. Das Mahnmal wurde den 800 ehemaligen IRO (International Refugee Organization) Zwangsarbeitern aus den osteuropäischen Ländern gewidmet, die von den Nationalsozialisten ihrer Wurzeln und ihrer Heimat beraubt, ihren Dienst für die nationalsozialistischen Machthaber leisten mussten. Nach dem Krieg konnten nur wenige der Menschen in ihre Heimatländer zurückkehren. Für 135 zum großen Teil schwer traumatisierte Menschen wurde das PZN zur zweiten und auch letzten Heimat. Ihre Gräber befinden sich auf dem Friedhof oberhalb des PZN-Gelände

Zwischen 1940 und 1941 wurden in nur wenigen Monaten in der damaligen "Kinderfachabteilung Wiesloch" zwölf schwerbehinderte Kleinkinder ermordet. Am 27.01.2015 weihte Ministerin Altpeter unterhalb des Hauses 59 die dritte Erinnerungsstätte des PZN ein, erneut entworfen von der Künstlerin Dr. Elke Weickelt.