Luftaufnahme vom Psychiatrischen Zentrum Nordbaden

Joshua Milo begeistert bei „Jazz im PZN“

Am 21. März 2026 verwandelte der junge Musiker Joshua Milo gemeinsam mit seiner sechsköpfigen Band die ausverkaufte Festhalle des PZN in einen Ort musikalischer Entdeckungen. Von der ersten Minute an zog das Ensemble das Publikum in seinen Bann – es wurde getanzt, geklatscht und immer wieder gebannt gelauscht.

Joshua Milo steht für modernen, facettenreichen Jazz-Fusion, der Energie und Tiefe gleichermaßen vereint. Mit beeindruckender Leichtigkeit gelang es ihm und seiner Band, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Musik nicht nur gehört, sondern intensiv erlebt werden konnte. Eben noch erfüllten Spielfreude, Dynamik und Virtuosität den Raum, im nächsten Moment lag eine fast meditative Stille über dem Publikum. Jeder Song, jeder Übergang und jedes Solo trug den besonderen Zauber des Unvorhersehbaren in sich. Genau darin liegt die Faszination des Jazz: Man ahnt, wohin die Reise geht – doch der Weg dorthin bleibt stets überraschend.

Souverän führte Joshua Milo selbst durch den Abend – mit seiner Stimme und am Keyboard. An seiner Seite überzeugten Paul Andrew (Saxophon), Jacob Strecker (Bassklarinette), Philipp Ullrich (Gitarre), Philipp Schäfer (Bass), Paul Grieshammer (Schlagzeug) und Jan Lammert (Keyboard) mit beeindruckender Präzision und ausdrucksstarken Soli, die immer wieder großen Applaus hervorriefen.
Ein besonderes Highlight setzte zudem der Gastauftritt der Mannheimer Sängerin Jil Pappert, die dem Konzert eine zusätzliche klangliche Farbe verlieh.

So gelang es Joshua Milo und seiner Band eindrucksvoll, das Publikum nicht nur mitzunehmen, sondern nachhaltig zu begeistern. 
Voller Vorfreude blicken wir auf die beiden weiteren Konzerte im Rahmen unseres Jubiläumsjahres „10 Jahre Jazz im PZN“.