Die Botschaft der Aktion war klar und unmissverständlich: Keine Reform auf Kosten der Versorgung.
Der kaufmännische Direktor des PZN betonte: „Dieser Gesetzesentwurf bedeutet für uns als PZN ganz konkret eine strukturelle Unterfinanzierung bei gleichzeitiger Einhaltung aller gesetzlicher Vorgaben und Restriktionen. Diese Rechnung kann nicht aufgehen und wird uns über unsere Belastungsgrenze bringen. Ganz klar gesagt: Wenn die angekündigten Kürzungen unverändert umgesetzt werden, gefährdet das die medizinische Versorgung in ganz Deutschland.“
Auch der Personalratsvorsitzende Ralf Reichenbach fand deutliche Worte: „Wir sprechen heute über ein Gesetz, das nicht nur das PZN betrifft, sondern jede einzelne Person. Die Bundesregierung möchte damit die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung stabilisieren. Doch die Maßnahmen treffen vor allem Beschäftigte, Patientinnen und Patienten – und uns alle als Privatpersonen. Damit trifft es uns doppelt.“
Unterstützung erhielten die Protestierenden von MdL Yannick Veits, Kim‑Sophie Bohnen (in Vertretung für MdB Sahra Mirow) sowie Kai Burmeister vom DGB Baden‑Württemberg. Alle drei kritisierten den Gesetzesentwurf in ihren Redebeiträgen deutlich und stellten sich klar an die Seite des Krankenhauses.
Für den 10.06.2026 ist im PZN eine weitere Protestaktion geplant.

