Wir verwenden Cookies für die optimale Funktion unserer Website. Wenn Sie weiter auf unserer Website surfen, erklären Sie sich mit unseren Regeln hinsichtlich des Setzens von Cookies einverstanden.

Stationäre Angebote

Das stationäre Angebot der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie untergliedert sich in drei spezialisierte Bereiche:

Sicherheitsbereich

Station 11

Station 11

Unser Auftrag:

Wir sind die Aufnahmestation der Forensische Psychiatrie und Psychotherapie. Unsere Aufgabe ist, sich um Menschen zu kümmern, die aufgrund ihrer psychischen Störung eine strafbare Handlung begangen haben, welche ihnen aufgrund einer psychischen Störung nicht oder nur teilweise angelastet werden kann. Die meisten Patienten auf Station 11 sind vorläufig untergebracht. Das bedeutet, dass sie von einem Gericht zugewiesen wurden, bis die ihnen gemachten Vorwürfe überprüft worden sind.
Wenn die Diagnostik im Wesentlichen abgeschlossen ist, eventuell eine medikamentöse Behandlung eingeleitet wurde, die akute Krankheitssymptomatik sich zurückgebildet hat und erste Lockerungen möglich und erprobt sind, wird der Patient von Station 11 auf eine für ihn geeignete, weiterführende Station verlegt.

Unsere Behandlungsziele:

  • Diagnostik und Abklärung der Maßregelindikation
  • Akutbehandlung und Stabilisierung
  • Aufbau eines tragfähigen Arbeitsbündnisses mit den Patienten
  • Orientierung und Motivation für die weitere Maßregelbehandlung
  • individuelle Therapieplanung
  • Belastungserprobung, Lockerung und Vorbereitung auf die weitere Rehabilitation

Das persönliche Behandlungsprogramm wird in Gesprächen mit dem Ärzte- und Therapeutenteam sowie den Bezugspersonen auf der Station festgelegt.

Spezialangebote:

  • Themengebundenes Gruppenangebot wie psychoedukatives Training
  • Schulische Angebote wie Deutschunterricht für Ausländer und Alphabetisierung

Weitere Informationen

Station 13

Station 13

Unser Auftrag:

Das Aufgabengebiet der Station 13 umfasst die „Sekundäraufnahme.“  D. h. dort werden besonders schwieriger Patienten aus den anderen Maßregelvollzugseinrichtungen des Landes Baden-Württemberg sowie aus der eigenen Klinik aufgenommen und behandelt. Damit erfüllt die Station 13 den Auftrag des Sozialministeriums Baden-Württemberg, in Wiesloch besonders sicherungsbedürftige und akut gewaltbereite Patienten aufzunehmen.
 
Unsere Behandlungsziele:

Die Sicherung und Betreuung der Patienten stehen auf der Station 13 im Vordergrund. In Anbetracht unserer schwierigen Patienten werden die Behandlungsziele differenziert und individuell geplant.
 
Spezialangebote:

Neben der erforderlichen Sicherung unserer Patienten besteht für sie die Möglichkeit, an allen, in der Klinik etablierten, Behandlungsangeboten teilzunehmen.

Weitere Informationen

Station 14

Station 14

Unser Auftrag:

Die Behandlung von:

  • Sexualstraftätern
  • sicherungsbedürftigen Patienten mit mangelnder Absprachefähigkeit
  • Patienten im Status der Krisenintervention
  • Patientinnen mit akutem Fremdgefährdungspotential (gilt nicht für männliche Patienten), die in einem bestimmten Stadium ihres Behandlungsprozesses den Rahmen des besonders gesicherten Bereichs benötigen.

Unsere Behandlungsziele:

  • Behandlung der psychischen Grunderkrankung
  • Aufarbeitung der deliktrelevanten Problematik
  • Entwicklung sozialer Kompetenzen
  • Erprobung von Lockerungen mit dem Ziel einer Verlegung der Patienten in den Rehabereich der Klinik

Spezialangebote:

Die Möglichkeit der Durchführung einer Medikamentenumstellung, die aufgrund einer möglichen Destabilisierung nicht im Rehabilitationsbereich durchgeführt werden kann.

Weitere Informationen

Geschlossener Rehabereich

Station 05

Station 05

Unser Auftrag:

Sozialtherapeutische Rehabilitation

Unsere Behandlungsziele:

Die Station 05 ist zuständig für die Rehabilitation und Entlassung von Patienten mit sozial niedrigem Funktionsniveau. D. h. der Fokus liegt in der Behandlung von Patienten, die in ihrer Lebensgestaltung krankheitsbedingt vorübergehend oder auf Dauer in hohem Maße unterstützt werden müssen.

Spezialangebote:

Umfangreiches sozialtherapeutisches Angebot und intensive Begleitung auf dem Rehabilitationsweg.

Weitere Informationen

Station 07

Station 07

Unser Auftrag:

Auf der Station 07 werden Frauen und Männer mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen und Störungen behandelt, die einen hochstrukturierten Rahmen benötigen. Die Patienten sind jedoch ausreichend absprachefähig, um mindestens die Ausgangsstufe 4 (begleiteter Ausgang im Krankenhausgelände) zu nutzen.

Unsere Behandlungsziele:

Unsere Behandlungsziele sind eingebettet in die Behandlungsplanung, die mit jedem Patienten individuell erstellt und halbjährlich überprüft wird. Bei den Behandlungsschwerpunkten unterscheiden wir die Bereiche Erkrankung, Delikt und Prävention sowie die soziale Wiedereingliederung und Lockerungen.

Weitere Informationen

Station 18

Station 18

Unser Auftrag:

Wir sind eine geschlossene, sozialtherapeutisch ausgerichtete Rehastation für 28 Männer und Frauen mit einem mittleren psychosozialen Funktionsniveau. Durch unsere drei unterschiedlichen Wohngruppen können wir eine große Bandbreite an speziellen therapeutischen Settings anbieten und nehmen eine Mittelposition zwischen den Stationen des Sicherheitsbereichs und den offenen Stationen ein.

Unsere Behandlungsziele:

  • Krankheitseinsicht
  • Straffreiheit durch psychoedukatives Lernen im Umgang mit der eigenen Erkrankung
  • Persönlichkeitsentwicklung zu einem eigenverantwortlichen und straffreien Leben
  • Aufbau neuer Lebensperspektiven
  • Verbesserung der Selbstwahrnehmung mit dem Ziel der Stärkung von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
  • Erlernen von Freizeitverhalten

Weitere Informationen

Offener Rehabereich

Station 12

Station 12

Unser Auftrag:

Auf der offenen Rehabilitationsstation 12 werden psychisch kranke Frauen und Männer unterschiedlichen Alters behandelt, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten und daher strafrechtlich untergebracht sind. Die Patienten haben sich in einer gesicherten Umgebung bereits bewährt, so dass sich das Erlernte in einem offeneren Rahmen als tragfähig zeigen muss.

Unsere Behandlungsziele:

  • Erfolgreiche Auseinandersetzung mit der psychiatrischen Grunderkrankung
  • Erlernen von Bewältigungsstrategien
  • Erlernen von Frühsymptomen und Risikofaktoren
  • Eigenverantwortliches Leben ohne Ausübung von Straftaten mit Entwicklung deliktpräventiver Strategien

Spezialangebote:

  • Psychoedukative Gruppe
  • Gruppentraining sozialer Kompetenzen
  • Genussgruppe / CogPack
  • Progressive Muskelentspannung
  • GOAL-Gruppe (Suchtspezifische Psychotherapie)

Weitere Informationen

Station 22

Station 22

Unser Auftrag:

Die Station 22 ist eine offene Rehabilitationsstation der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie. Wir behandeln Frauen und Männer, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung mit dem Gesetz in Konflikt geraten und strafrechtlich bei uns untergebracht sind. Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen den beschützten/gesicherten Behandlungsstationen und der Wiedereingliederung unserer Patienten in die Gesellschaft. Für unsere Patienten sind wir Wegbegleiter im Prozess hin zu einem gesünderen und straffreien Leben.

Unsere Behandlungsziele:

  • Heilung oder Linderung der psychischen Grunderkrankung
  • Erlernen von Präventionsstrategien
  • Erarbeiten neuer Selbst- und Lebenskonzepte
  • Vorbereitung auf ein straffreies Leben
  • Einüben adäquater Freizeitgestaltung
  • Eingliederung in eine soziale Gemeinschaft, die den Fähigkeiten und Ressourcen des Einzelnen entspricht

Spezialangebote:

Die Station 22 behandelt Patienten mit den verschiedensten psychischen Erkrankungen. Für jeden einzelnen Patienten wird dabei stets ein individueller Behandlungsplan erstellt, der regelmäßig, entsprechend den jeweiligen Behandlungsfortschritten, aktualisiert wird. Die Station verfügt über zwei Außenwohngruppen in der Stadt Wiesloch, wo es geeigneten Patienten in einer realitätsadaptierten Belastungserprobung (RABE) ermöglicht werden kann, ein weitgehend selbstständiges Leben zu erproben.

Weitere Informationen

Außenwohngruppe Südliche Zufahrt

Außenwohngruppe Südliche Zufahrt

Unser Auftrag:

Wir sind eine offene Wohngruppe der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie. In einem letzten, soziotherapeutischen Behandlungsschritt unterstützen wir die Patienten beim Übergang in die Selbstständigkeit und der Organisation eines straffreien, eigenverantwortlichen Lebens.
Die WG bietet Platz für neun Patienten in Doppelzimmern bzw. einem Einzelzimmer. Das Team besteht aus sechs Mitarbeitern aus dem Bereich "Pflege" in enger Zusammenarbeit mit einem Funktionsbereichsleiter und einer Pflegedienstleitung.

Unsere Behandlungsziele:

Wir möchten unsere Bewohner befähigen, ein möglichst selbstständiges und eigenverantwortliches Leben zu führen. Das Entlassumfeld und die Nachsorge werden bestmöglich vorbereitet. Durch das Wohngruppenmileu sollen die Bewohner, nach einer oft lange fremdbestimmten Zeit, zu sich selbst finden. Die Deliktprävention ist an einem Punkt, der eine Entlassung aus dem Maßregelvollzug zulässt.

Spezialangebote:

Soziale Fertigkeiten können trainiert, erprobt und reflektiert werden. Dafür haben wir ein soziotherapeutisches Trainingskonzept "Fit für den Alltag" entwickelt und setzen dies in der Praxis um. Wir beteiligen uns an öffentlichen Veranstaltungen (Tag der offenen Tür, Tag der offenen Gärten, Weihnachtsmarkt) um das "Miteinander" in den Fokus zu stellen. Auch eine jährlich stattfindende Campingwoche gehört zum Programm. Der Einsatz von Tieren (Haushund Gishmo und Wellensittiche) im soziotherapeutischen Therapieprogramm hat Tradition.

Weitere Informationen