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Die therapeutischen Angebote im Überblick

Psychiatrische Therapie

Psychiatrische Therapie

  • Die psychiatrische Behandlung umfasst die Diagnostik und die Behandlung der bei den Patienten festgestellten psychiatrischen Erkrankungen. Die Diagnostik erfolgt dabei schwerpunktmäßig auf der Aufnahmestation im Sicherheitsbereich.

  • Die Behandlung der Störungsbilder erfolgt dabei multimodal. Eine besondere Bedeutung kommt der psychiatrischen Pharmakotherapie zu, welche bei den meisten diagnostizierten Störungsbildern die Grundlage der psychiatrischen Therapie bildet. Sie erfolgt nach den international festgelegten Standards und Richtlinien.

  • Die psychiatrische Behandlung umfasst zudem die zur Überwachung der medikamentösen Therapie erforderlichen medizinischen Maßnahmen (Kontrolle von Laborwerten und anderer somatischer Parameter), die kontinuierliche Einschätzung der spezifischen Psychopathologie sowie die Aufklärung der Patienten über die Erkrankung und die vorgesehen Behandlungsmaßnahmen und deren mögliche Risiken.

Psychotherapie

Psychotherapie

  • Offene Gruppenpsychotherapie
    für persönlichkeitsgestörte Patienten mit dem Ziel einer Verbesserung der sozialen Wahrnehmung, der Interaktionsfähigkeiten und der Empathiefähigkeit
    (Station 12)
  • Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK)
    Das Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) wurde zu Beginn der 1980er Jahre von Rüdiger Hinsch und Ulrich Pfingsten entwickelt. Es ist ein strukturiertes, standardisiertes und flexibles Programm, weshalb es auch an spezifische Klientengruppen angepasst werden kann. In der Konzeption der GSK wird soziale Kompetenz als die „Verfügbarkeit und Anwendung von kognitiven, emotionalen und motorischen Verhaltensweisen“ bezeichnet, die in definierten sozialen Situationen zu einem langfristig günstigen Verhältnis von positiven und negativen Konsequenzen für den Handelnden führen.
    (Station 12)
  • Gesund ohne Abhängigkeit leben (GOAL-Gruppe)
    mit psychoedukativem Ansatz für Patienten mit Schizophrenie und zusätzlicher Suchtproblematik mit verschiedenen Modulen zu den Themen Krankheitsbewältigung, Sucht und Rückfallprophylaxe
    (Station 07,12)

  • Psychoedukation
    für schizophren erkrankte Patienten mit Elementen der integrierten motorisch kognitiven Therapie zur Vermittlung eines fundierten Wissens über die Erkrankung und den Umgang mit dieser sowie körperorientierten Elementen zur Integration von Wahrnehmung, Emotion, Handeln und Denken
    (Station 07,11,12 stationsübergreifendes Angebot)

  • Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter (BPS-R)
    nach Wischka, Foppe und Rehder. Dabei handelt es sich um ein strukturiertes, kognitiv-verhaltenstherapeutisch ausgerichtetes Gruppenprogramm mit verschiedenen Modulen, welches sich in einen unspezifischen und einen deliktspezifischen Teil untergliedert. Es steht auch eine überarbeitete Fassung für minderbegabte Sexualstraftäter zur Verfügung. Nach Abschluss der Gruppe (mindestens 2 Jahre) steht eine entsprechende Nachsorgegruppe zur Verfügung.
    (stationsübergreifendes Angebot)
  • Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT)
    für Patientinnen mit Borderlinestörungen nach Linnehan in einem auf grenz- bis minderbegabte Patientinnen zugeschnittenen Setting. Ziel ist eine Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung und der Konfliktlösestrategien.
    (Station 22)

  • Reasoning and Rehabilitation (R u R)
    Dabei handelt es sich um ein multimodales, strukturiertes kognitiv-behaviorales Trainingsprogramm für Patienten mit dissozialer Akzentuierung zur Vermittlung kognitiver Fertigkeiten und Werte mit dem Ziel der Verbesserung der prosozialen Kompetenz.
    (Station 14)

Spezialangebote:

  • Therapieplätze für Patienten, die durch auf Sprache basierende Therapien nicht zu erreichen sind, im therapeutischen Bauernhof. Diese können auch von anderen Stationen genutzt werden.
  • Regelmäßig stattfindendes Haushaltstraining
  • Kognitives Training basierend auf COGPACK

Pflegerische Angebote

Pflegerische Angebote

Bezugspflege
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Milieutherapie
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Soziales Training
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Sozialdienst

Sozialdienst

Die Arbeit im Maßregelvollzug findet in einem Spannungsfeld zwischen dem Recht des Patienten auf seine individuelle Förderung und dem Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit statt.

Während der Behandlung beraten und unterstützen wir den Patienten bei der Bewältigung seiner persönlichen, sozialen und beruflichen Situation und bereiten die Entlassung in einen geeigneten sozialen Empfangsraum vor.

Unser Ansatz ist lösungs- und ressourcenorientiert und Teil der individuellen Behandlungsplanung in enger Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team.

Unsere Angebote und Aufgaben umfassen:

  • die Mitwirkung bei der Behandlungsplanung
  • das Erstellen einer Sozialanamnese unter Berücksichtigung der aktuellen Problemlage
  • Motivationsarbeit
  • Förderung von Problemlösungs- und Bewältigungsstrategien
  • Beratung, Unterstützung und Vermittlung bei der Erschließung persönlicher, sozialer und wirtschaftlicher Hilfen
  • Schuldnerberatung
  • sozialtherapeutische Einzel- und Gruppenarbeit
  • Hilfe zur Wiedereingliederung im Arbeitsbereich, einschließlich der dazu notwendigen Außenaktivitäten
  • Vorbereitung der Entlassung nach Hause, in ambulante, teilstationäre und stationäre Einrichtungen
  • Kontakt zu den Rechtsanwälten

Insgesamt findet eine enge Zusammenarbeit mit Behörden, Justiz, gesetzlichen Betreuern, komplementären Einrichtungen und Angehörigen bzw. anderen sozialen Netzwerken statt.

Angehörigenarbeit im Maßregelvollzug

Angehörigenarbeit im Maßregelvollzug

Die Einbeziehung der Angehörigen in die Behandlung unserer Patienten ist ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit, da die Beziehung zu den Angehörigen sich häufig auf die Einstellungen des Patienten zu seiner Erkrankung und auch der Institution des MRV gegenüber auswirkt. Zudem ist zu klären, inwieweit die Angehörigen für das mit dem Patienten zu entwickelnde Entlasszenario einbezogen werden können.

Die Angehörigen unserer Patienten haben in der Regel ein starkes Informationsdefizit über die Rahmenbedingungen der forensischen Unterbringung, die sich auf die Gestaltung der Kontakte mit dem untergebrachten Angehörigen in erheblichem Maße auswirken. Zudem finden sich in Zusammenhang mit der psychiatrischen Erkrankung und der Straffälligkeit der Patienten oft Gefühle von Schuld und Scham, die den Umgang mit den erkrankten Angehörigen erheblich belasten können.

Auch finden sich bei unseren Patienten tw. erheblich zerrüttete Beziehungen zu ihren Angehörigen, tw. sind die Kontakte ganz abgebrochen. Auskünfte über die Behandlung unserer Patienten sind dabei nur unter Berücksichtigung der ärztlichen Schweigepflicht  auf ausdrücklichen Wunsch und mit Einverständnis des Patienten im Gespräch möglich.

Allgemeine Informationen über die Behandlung im Maßregelvollzug und über die Rahmenbedingungen der Unterbringung können im Gespräch und auch telefonisch gegeben werden.

 Angehörigenarbeit findet in verschiedenen Formen statt. Tw. finden Gespräche mit den Patienten und ihren Angehörigen statt, um Informationsdefizite zu verringern oder um verhärtete Beziehungs- und Kommunikationsmuster zu verbessern.

Auf den Rehabilitationsstationen finden regelmäßig Treffen mit Angehörigen und Patienten zusammen statt, in deren Rahmen sowohl allgemeine Informationen weiter gegeben werden als auch Gespräche mit einzelnen Patienten und deren Angehörigen stattfinden können.

Nutzen Sie auch das Angebot der

Wieslocher Selbsthilfegruppe für Angehörige von Forensik-Patienten!

Wegweiser für Angehörige von Forensik Patienten

Fachtherapeutische Angebote

Fachtherapeutische Angebote

Arbeitstherapie
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Ergotherapie
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Gärtnerei und THEA-Laden
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Musiktherapie
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Sporttherapie
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Schulische Angebote
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Freizeitangebote

Freizeitangebote

  • Spiele auf Station
  • Grillfeste auf Station
  • Kaffeenachmittage auf Station
  • Nutzung des Grillplatzes beim Gutshof
  • Sport wie Kegeln, Fußball, Tennis, Gymnastik
  • Besuch des Sinnespark
  • Besuch der Patientenbibliothek
  • Patientendisco
  • Besuch des Bistro im Tuk oder Cafe Contact
  • Spaziergänge innerhalb und außerhalb des Klinikgeländes
  • Ausflüge in der Gruppe
  • Soz. Trainingstage extern
  • Besuch von kulturellen und anderen öffentlichen Veranstaltungen