Auf dem Weg zum Vorbild für nachhaltiges Wirtschaften

Mehr Nachhaltigkeit! Das hat sich das Psychiatrische Zentrum Nordbaden (PZN) mit der Unterzeichnung der WIN-Charta und dem damit verbundenen Beitritt zur baden-württembergischen Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) schon Anfang 2020 auf die Fahnen geschrieben. 

Mittlerweile ist auch das im WIN-Prozess vorgesehene Zielkonzept fertig. Grünes Licht für die Umsetzung kam aus dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes. Entlang der im Konzept beschriebenen Maßnahmen macht sich die gesamte PZN-Belegschaft nun auf den Weg, die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit im jeweiligen Einflussbereich der eigenen Arbeit messbar zu verbessern. Im laufenden Jahr stehen die Themen Mitarbeiterwohlbefinden sowie Energie und Emissionen ganz oben auf der Agenda. Unterstützt wird darüber hinaus 2021 das lokale Nachhaltigkeitsprojekt „Gemeinsam für die Artenvielfalt“ der Bürgerstiftung Wiesloch. Über die erreichten Fortschritte informiert zukünftig ein jährlich veröffentlichter Nachhaltigkeitsbericht.

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Win-Charta Empfang der Urkunde

Zielkonzept

Nachhaltigkeit geht uns alle an - WIN-Charta im PZN Wiesloch

Win-Charta - Worum geht es?

Win-Charta - Worum geht es?

Der WIN-Charta-Prozess sieht vor, dass jedes Mitglied zwölf nachhaltigkeitsrelevante Leitsätze in seinem unternehmerischen Handeln berücksichtigt und schrittweise umsetzt. Diese Leitsätze lassen sich folgenden Schwerpunkten zuordnen: Menschenrechte, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Umweltbelange, ökonomischer Mehrwert, nachhaltige und faire Finanzen, Anti-Korruption und regionaler Mehrwert.
Ebenso Teil der WIN-Charta ist das sogenannte WIN-Projekt: hier unterstützen wir ein lokales oder regionales Projekt, das mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg in Bezug auf Energie und Klima, Ressourcen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Mobilität oder Integration übereinstimmt.

WIN-Projekt

WIN-Projekt

In 2021 unterstützen wir das Projekt der Bürgerstiftung Wiesloch "Gemeinsam für die Artenvielfalt". Mit Landwirt*innen werden Verträge zum Anbau von Blühflächen geschlossen, für die ein finanzieller Ausgleich gezahlt wird. Diese Fläche wird nicht gedüngt, gemulcht oder gespritzt. Der Boden reichert Humus an und bindet CO2. Am Rondell beim Zentralgebäude wurde hierzu eine Aussaat zur Veranschaulichung ausgebracht. Weitere Aktivitäten, beispielsweise Baumpflanzaktionen, folgen.