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Therapie und Beratung

Über alle Standorte hinweg fließen in das Behandlungskonzept auch die allgemeinpsychiatrischen, suchtpsychiatrischen und gerontopsychiatrischen Kompetenzen unseres psychiatrischen Zentrums ein.

Mit geeigneten Diagnostik- und Therapieangeboten unterstützen wir in der Psychosomatischen Medizin am PZN Menschen in akuten Krisen oder mit länger währenden Erkrankungen, bei denen der psychosomatisch-psychotherapeutische Behandlungsansatz evidenzbasiert Linderung, Besserung oder Heilung in Aussicht stellt. Dabei können sowohl psychische als auch körperliche oder soziale Faktoren die Störung ausgelöst haben oder aufrecht erhalten.

Wege zur psychosomatischen Behandlung

Als Fachkrankenhaus mit regionalem Versorgungsauftrag nehmen wir Patienten zur psychosomatischen Behandlung am PZN-Standort in Wiesloch auch direkt auf. Im Regelfall erfolgt die Aufnahme mit ärztlicher Einweisung; im Notfall über direkte Kontaktaufnahme. In Mosbach und Schwetzingen sind wir in den somatischen Abteilungen auch konsiliarisch auf den Stationen tätig.


Psychosomatische Station 42 am PZN Wiesloch

Psychosomatische Station am Zentrum für Psychische Gesundheit Neckar-Odenwald

Psychosomatische Station am Zentrum für Psychische Gesundheit Schwetzingen


Downloadmöglichkeit der PSM-Broschüre

Versorgung nach Maß – flexibel, gestuft und individualisiert

Versorgung nach Maß – flexibel, gestuft und individualisiert

Neben der vollstationären Behandlung und der Therapie in Tageskliniken kommt bei komplexen Krankheitsverläufen auch die ambulante (Weiter-)Behandlung in Frage. Die Betreuung umfasst darüber hinaus vor- und nachstationäre Kontakte zu den Patienten. An den Allgemeinkrankenhäusern wird zudem ein Konsiliardienst für die körpermedizinischen Abteilungen vorgehalten; hier kommt der Psychosomatiker nach Anforderung in die Abteilungen.

Auch interne Verlegungen sind wegen der räumlichen Anbindungen gut praktikabel; so kann sich z. B. eine psychosomatisch-tagesklinische Therapie an eine gynäkologisch-onkologische Behandlung anschließen oder eine spezifische Psychotherapie die Krisenintervention einer geschützten psychiatrischen Intensivstation fortführen.

Dem Muster eines individuellen symptom- und verlaufsumfassenden Therapieplanes folgend stehen auch strukturell unterschiedliche Therapieabschnitte zur Wahl. So kann etwa auch bei langwierigen komplexen Krankheitsverläufen lediglich eine kurzzeitige Krisenintervention angezeigt sein, der sich später bei Bedarf eine geplante Psychotherapie im Krankenhaus anschließen kann.

Durch die kooperative Ausrichtung unserer Psychosomatik sind Behandlungen auch an verschiedenen Standorten möglich. Während beispielsweise die Krisenintervention im Rahmen einer Trauma-Folgestörung in der Psychosomatik am Allgemeinkrankenhaus durchgeführt werden kann, bietet sich für die spezielle Trauma-Bewältigung anschließend eine Therapie in der psychosomatischen Station am PZN in Wiesloch an. Bei länger währenden Behandlungsprogrammen haben sich auch Intervall-Therapien bewährt. Hier werden die neu erworbenen Fähigkeiten zunächst im privaten und beruflichen Alltag erprobt und in einem nachfolgenden Therapieabschnitt weiter ausgebaut.

Differenzierte Diagnostik und integrative Behandlung

Differenzierte Diagnostik und integrative Behandlung

Die Diagnostik eduziert sich nicht auf den Katalog psychischer Störungen, sondern bezieht auslösende und aufrechterhaltende Bedingungen körperlicher, seelischer und sozialer Faktoren mit ein.

Während die Diagnostik die ganze Bandbreite der psychosomatischen und psychiatrischen Krankheitsbilder umfasst, sind die Therapieangebote auf den jeweiligen Standort zugeschnitten und stellen die Verbindung zur Körpermedizin an den Allgemeinkrankenhäusern und zur Psychiatrie am PZN dar.

Um die vielfältigen Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Seele (Psyche) und Körper (Soma) zu beleuchten und im Krankheitsfalle Störungen zu diagnostizieren und zu behandeln, arbeitet die Psychosomatik am PZN mit integrativen Behandlungsansätzen. Somit verbindet sie störungsspezifisch die vielfältigen Therapiemethoden der wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren.

Neben der Diagnose und den persönlichen Zielen des Patienten fließen in den Behandlungsplan auch Faktoren wie Persönlichkeitsstil, besondere Ressourcen, aktuelle Lebensumstände und subjektive Krankheits- und Behandlungsmodelle ein. Die Therapieplanung wird von unseren multiprofessionellen Psychosomatik-Teams  regelmäßig überprüft und an zwischenzeitliche Entwicklungen oder veränderte Zielsetzungen angepasst. 

Realistische Behandlungsziele

Realistische Behandlungsziele

Nicht immer ist „komplette Heilung“ ein realistisches Behandlungsziel. Dies zu erreichen ist mitunter bei stationären Psychosomatik-Patienten, die sich häufig in langen und komplexen Krankheitsverläufen mit psychischen und körperlichen Aspekten befinden, nur bedingt möglich. Je nach Ausgangslage und Rahmenbedingungen streben wir als Ergebnis des Behandlungsprozesses unterschiedliche Ziele an. Dazu gehören:

  • Verständnis von Krankheitszeichen und deren Dynamik
  • Perspektivenwechsel und Sinnstiftung
  • Stärkung und Ausbau vorhandener Fähigkeiten
  • Linderung psychischer und körperlicher Beschwerden
  • Verbesserung des Funktionsniveaus in wichtigen Feldern
  • Bewältigung akuter Krisen
  • Verbesserung der Belastungsregulation und Rückfallprophylaxe