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Kompetenzen und Krankheitsbilder

In der Klinik für Allgemeinpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik II (AP II) behandeln wir Patienten mit allen Arten von psychischen, psychiatrischen und psychosomatischen Störungen, wie beispielsweise:

Affektive Störungen

Affektive Störungen

Auffälligkeiten des Affektes oder der Stimmung mit insbesondere länger anhaltenden Veränderungen im Sinne von Niedergestimmtheit, kontinuierlicher und unnatürlicher Hochstimmung oder Anspannung und Angst gehören zu den wesentlichen Veränderungen, d. h. Befindlichkeitsstörungen die mit Veränderungen der Stimmung verbunden sich.  Wir behandeln diese Störungen innerhalb von spezialisierten Behandlungseinheiten („Tracks“) die zunächst eine gründliche Befundaufnahme in Absprache mit dem Patienten und ggf. auch Angehörigen oder Partnern und Freunden beinhalten.

Anschließend erfolgt die Erstellung eines individuellen Behandlungsplanes mit einer Reihe von unterschiedlichen Maßnahmen (z. B. Verhaltenstherapie, begleitende Soziotherapie, Trainings, Pharmakotherapie, etc.), zusätzlich können Maßnahmen wie gestaltende Ergotherapie, Bewegungstherapie und auch Musik- und körperliche Ausdruckstherapie den weiteren Behandlungsverlauf unterstützen.

Akute psychische Krisensituationen

Akute psychische Krisensituationen

Unter schwierigen lebensgeschichtlichen Ereignissen wie Verlust, Trennung, Trauma, etc. und anderen Krisensituationen kann es zu akuten psychischen Symptomen kommen, die der Einzelne oder das Umfeld  nicht mehr beherrschen kann. In diesen Situationen bieten wir akute Unterstützung durch eine Vielzahl von Maßnahmen an (persönlicher Rückzugsraum, Auszeit, Klärung der Situation, umfangreiche Unterstützung im zwischenmenschlichen, sozialen und psychotherapeutischen Bereich etc.). Eine Aufnahme und Behandlung bei Krisensituationen ist im Allgemeinen nur über einen kurzen Zeitraum notwendig.

Akute psychische Störungen, auch mit Eigen- und Fremdgefährdung

Akute psychische Störungen, auch mit Eigen- und Fremdgefährdung

In einzelnen Fällen führen akute psychische Störungen zu ausgeprägten Veränderungen, die sich der Selbststeuerung, der eigenen Kontrolle oder der Beeinflussung durch das persönliche oder berufliche Umfeld entziehen. Oft sind derartige Situationen auch mit Eigen- oder Fremdgefährdung verbunden. In diesen Fällen bieten wir eine angemessene intensive Betreuung mit einem gestuften Maßnahmenkatalog, die der Akutsituation, aber auch dem jeweiligen Verlauf, schnell und stetig angepasst werden kann. Gerade in solchen Situationen ist eine professionelle Unterstützung und engmaschige Betreuung notwendig. Ziel ist die möglichst schnelle Beherrschung der Akutsituation und die Einleitung der Regelbehandlung in gemeinsamer Abstimmung mit den Patienten.

Arbeitsplatzbezogene Störungen und Burnout-Syndrom

Arbeitsplatzbezogene Störungen und Burnout-Syndrom

Die heutige Arbeitswelt führt zu einer Vielzahl von Belastungen nicht nur in körperlicher Hinsicht, sondern aufgrund der Verdichtung der Arbeitsprozesse und der hohen Flexibilitätsanforderungen teilweise auch zu erheblichen psychischen Belastungen. Gerade, wenn diese Belastungen über längere Zeiträume vorliegen, kommt es zu einer Reihe von arbeitsbezogenen Störungsbildern, die sich zum Teil unter dem Begriff „Burnout-Syndrom“ wieder finden.

In Abklärung der spezifischen beruflichen Situation und der damit verbundenen individuellen Belastungen, aber auch der individuellen Belastbarkeit sowie der Rahmenfaktoren werden zunächst die spezifischen Auslöser und die Rahmenbedingungen für die aktuelle Symptomatik definiert und eingegrenzt. Gemeinsam werden dann mögliche therapeutische Ansätze im Rahmen eines multidisziplinären Behandlungsprogramms erörtert und in ein gestuftes therapeutisches Setting überführt, welches Perspektiven und weitere Möglichkeiten in der Bewältigung – aber auch der kontinuierlichen Unterstützung – bietet.

Infoflyer Arbeitsplatzbezogene Störungen und Burnout-Syndrom

 

 

 

Bipolare Störungen

Bipolare Störungen

Bei bipolaren Störungen handelt es sich um wechselnde Veränderungen von Stimmungen mit zum Teil von Phasen von Niedergestimmtheit, zum Teil auch Phasen von Hochgestimmtheit. Charakteristisch ist hier der mehr oder weniger schnelle Wechsel, zum Teil auch mit Wechselzyklen innerhalb von Stunden oder Tagen. Diese Symptomatik lässt sich therapeutisch oftmals gut beeinflussen, notwendig ist jedoch die frühzeitige Diagnostik durch spezialisierte Instrumente.

Depression

Depression

Depressive Erkrankungen oder einmalig intermittierend auftretende Phasen mit Niedergestimmtheit, Aktivitätsverminderung oder Interesselosigkeit und weiteren Symptomen gehören zu den häufigsten psychischen Veränderungen. Trotz der Häufigkeit gibt es jedoch eine Vielzahl von Auslösemechanismen und Rahmenfaktoren, die stets zu berücksichtigen sind. Die Klinik bietet hier oftmals einen ersten Schutz- und Rückzugsraum bei täglichen Belastungen und dem belastenden Lebensumfeld. Danach sind eine Vielzahl von Faktoren zu bedenken, die hier ggf. die depressive Symptomatik mit ausgelöst haben und  sie weiter unterhalten.

Neben gesprächs- und verhaltenstherapeutischen Ansätzen ist es fast immer notwendig, auch soziale Faktoren in die Therapie mit einzubeziehen oder über ein gestuftes Programm langsam die Belastbarkeit wieder aufzubauen. Oftmals sind auch medikamentöse Ansätze notwendig. Die Klinik ist in diesem Bereich spezialisiert und bietet eine differenzierte Zahl von Maßnahmen zur Therapie an.

Infoflyer Depression und Angst

Infoflyer depressive Erkrankungen

Krisenintervention bei Heimbewohnern

Krisenintervention bei Heimbewohnern

Patienten, die in Betreuungs- oder Wohneinrichtungen leben, benötigen oftmals nur eine kurze, aber eine an ihre individuelle Situation angepasste spezifische Unterstützung. Dieser werden wir mit entsprechenden Kriseninterventionsmodellen gerecht. Sie umfassen eine Reihe von Elementen, die die Akutsituation beeinflussen können, auch die individuelle Wohn-, Arbeits- und Lebenssituation wird berücksichtigt, sodass spezifische Unterstützung geleistet werden kann.

Mutter/Vater-Kind-Behandlung

Mutter/Vater-Kind-Behandlung

Das Angebot besteht für Mütter oder Väter mit ihren Kindern ab einem Alter von 2 Jahren auf Station 39 der Klinik für Allgemeinpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik II. Eine stationäre Mutter/Vater-Kind-Behandlung ermöglicht eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung der Mutter/des Vaters und unterstützt gleichzeitig die familiäre Situation, was langfristig auch zugunsten des Kindes ist.

Erfahren Sie hier mehr über die Station mit integrierter Mutter/Vater-Kind-Behandlungseinheit, Behandlungskonzept und Aufnahmemodalitäten.

Organisch-psychische Störungen

Organisch-psychische Störungen

Bei organischen Auffälligkeiten wie Minderbegabung oder anderen organischen Veränderungen kann es zu begleitenden psychiatrischen Veränderungen und psychischen Störungen kommen. Beide Erkrankungsbereiche müssen sich nicht notwendigerweise bedingen, machen jedoch aufgrund der jeweiligen Komplexität spezifische Herangehensweisen und spezifische Settings für eine angemessene Diagnostik und Therapie notwendig.

Die Klinik ist in diesem Bereich seit Jahren spezialisiert und insbesondere im Bereich der Akutbehandlung entsprechender Komorbiditäten ausgewiesen. Daher besteht hier ein hoher Kenntnis- und Erfahrungsstand, insbesondere im Bereich des gleichzeitigen Auftretens von Störungen, aber auch der erweiterten Diagnostik und der notwendigen Therapie.

Paranoide Syndrome

Paranoide Syndrome

Allgemeine Ängstlichkeit aber auch stärker ausgeprägte spezifische Ängste im Sinne von allgemeiner Bedrohung oder gar Beeinträchtigungs- und Verfolgungserleben sind bei einer Reihe von psychiatrischen Störungen vorhanden. Aufgrund des ausgeprägten Schweregrades stellen sie besondere Anforderungen einer spezifischen Diagnostik – z. B. im Hinblick auf auslösende Faktoren oder die zeitlichen Rahmenbedingungen für die Symptomatik – und die weitere Behandlung.  So ist es z. B. notwendig, differentialdiagnostisch eine Reihe von psychiatrischen Erkrankungen mit in Betracht zu ziehen, da entsprechende Symptome zum Teil im Rahmen dieser anderen Erkrankungen auftreten können. Organische Ursachen und eine isolierte Angstsymptomatik sind ebenfalls zu bedenken und spezifisch zu behandeln. Auch in diesem Bereich kommt ein spezifisches multimodales Behandlungssetting („Tracks“) mit einzelnen individualisiert zugeordneten Behandlungselementen zur Anwendung.

Persönlichkeits- und Anpassungsstörungen

Persönlichkeits- und Anpassungsstörungen

In Konflikten und schwierigen Lebenssituationen kommt es oft zu Krisen- und Beeinträchtigungserleben aufgrund von fehlenden Anpassungsmöglichkeiten, die zum Teil durch eingeschränkte Bewältigungsstrategien (Copingmechanismen) verursacht werden. Hier kann es sich um Persönlichkeitsakzentuierungen oder verminderte Fähigkeiten der Anpassung handeln, es müssen jedoch auch andere Möglichkeiten differentialdiagnostisch in Betracht gezogen werden. Daher ist eine umfassende Diagnostik und spezifische Therapie notwendig. Diese erfolgt in erster Linie verhaltens- oder psychotherapeutisch, bezieht jedoch weitere Möglichkeiten wie pharmakologische Ansätze oder spezifische Hilfen mit ein.

Psychosomatische Störungen

Psychosomatische Störungen

Psychische Störungen äußern sich in der Regel nicht nur als Störung der Stimmung, des Verhaltens oder der Wahrnehmung, sondern sind meist von somatischen Veränderungen begleitet. Teilweise werden nur die somatischen Veränderungen wahrgenommen, die psychischen Symptome verneint oder nicht gesehen. In diesen Fällen ist es notwendig, ganzheitlich zu behandeln, psychische Rahmenfaktoren zu klären und differenziert beide Bereiche diagnostisch, aber auch insbesondere therapeutisch zu berücksichtigen.

In enger Zusammenarbeit mit den somatischen Disziplinen werden von uns körperliche Erkrankungen angemessen berücksichtigt und mit behandelt, eine psychische Begleitsituation diagnostisch abgeklärt und ggf. ebenfalls in das gesamte Behandlungssetting mit einbezogen. Stets sind dabei die individuellen Voraussetzungen und Notwendigkeiten zu berücksichtigen.

Erfahren Sie hier mehr über die Psychosomatik-Station des Zentrums für Psychische Gesundheit Neckar-Odenwald in Mosbach.

 

 

Schizoaffektive Störungen

Schizoaffektive Störungen

Hier kommt es zu einer Mischsymptomatik, die sowohl als Störung der Wahrnehmung und der Informationsverarbeitung als auch der Stimmung und des Affektes deutlich wird. Diese Symptome können sowohl gleichzeitig als auch in einer zeitlichen Abfolge oder mit symptomfreien Intervallen auftreten. Wie eine Reihe anderen psychiatrischen Störungen auch, ist hier eine umfassende und auf hoher Fachkenntnis begründete Diagnostik der erste wesentliche Schritt, um eine erfolgreiche Therapie möglichst frühzeitig einleiten zu können.

Schizophrenien

Schizophrenien

Schizophrenien stellen eine immer noch teilweise stigmabelastete Störungsgruppe im Bereich der Psychiatrie dar. Dies basiert im Wesentlichen aufgrund der Fremdheit der Symptomatik, oftmals jedoch auf aufgrund des schlechten Informationsstandes und der Komplexität der Erkrankung. Symptome wie Fremdheitsgefühl, Informationsverarbeitungsstörungen, allgemeine Reizüberflutung, Unruhe oder auch zusätzliche Störungen der Wahrnehmung mit Fehlwahrnehmungen können frühe Vorboten dieser Erkrankung darstellen.

Diese erfordern stets eine umfassende und differenzierte Anamneseerhebung, oft auch unter Beteiligung von Angehörigen, Freunden, Partnern und Familienangehörigen. Darauf gründet sich eine individualisierte Therapie, die stets das Erkrankungsstadium oder auch die spezifische Art der Symptomatik berücksichtigen muss. Diese erfordert eine hohe Fachkenntnis, wobei stets eine frühzeitige Diagnostik und die Einleitung einer Therapie notwendig sind, um den Verlauf soweit wie möglich zu beeinflussen und positiv zu gestalten.

Schwer- und Mehrfacherkrankungen

Schwer- und Mehrfacherkrankungen

Körperliche Symptome, Suchterkrankungen und psychiatrische Störungen treten in nicht geringer Zahl gemeinsam und gehäuft auf. Hier ist die angemessene Berücksichtigung der einzelnen Erkrankungen dringend notwendig. Interaktionen bedingen unterschiedliche Verlaufsformen, die stets bei der Therapie individuell berücksichtigt werden müssen. Daher hält die Klinik einen spezialisierten Behandlungsbereich für Patienten mit psychischen Störungen und Suchterkrankungen vor. Hier erfolgt zunächst die eingehende Diagnostik und im Weiteren eine stets individuell angepasste Therapie.

Bei somatischen Erkrankungen erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der somatischen Medizin, die je nach Schwerpunkt der Symptomatik alle Disziplinen der Medizin umfassen kann. Beispiele sind hier u. a. die Innere Medizin, aber auch die Neurologie oder weitere medizinische Spezialdisziplinen.

Traumaassoziierte Störungen

Traumaassoziierte Störungen

Schwere und frühe Traumatisierungen haben tiefgreifende gesundheitlich Folgen. Unabhängig davon, ob es sich um Entfremdungserlebnisse, Ängste, Depressionen, Flashbacks oder andere Symptome handelt, werden hier in der Behandlung Therapieelemente aus der Traumatherapie integriert.

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Wiederholt auftretende, auch chronifizierte psychische Störungen

Wiederholt auftretende, auch chronifizierte psychische Störungen

Bei einer Vielzahl von psychischen Störungen kommt es nach der Ersterkrankung oder einer Prodromalphase zum erneuten Auftreten der Symptomatik. Dieser Verlauf erfordert einen veränderten therapeutischen Ansatz und eine erhöhte Betreuung. Unsere Klinik hat sich auf wiederholt auftretende und auch auf chronifizierte psychische Störungen spezialisiert.

Auf einer individuellen Basis und aufgrund unseres klinikinternen umfassenden Informationssystems, welches einen schnellen Zugang zu sämtlichen Informationen des Patienten in unserem Haus über die vergangenen mehr als 10 Jahre gewährleistet, ist es möglich, die gesamte Krankengeschichte schnell in die akute Therapiesituation mit einzubeziehen, den Verlauf zu beurteilen und der Situation angemessen zu behandeln.

Zwangsstörungen

Zwangsstörungen

Das spezialisierte Behandlungsangebot der Klinik für Allgemeinpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik II des PZN richtet sich an Patienten, die unter Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen leiden.

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