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Psychiatrie von A bis Z

Erfahren Sie Wissenswertes über psychiatrische Krankheitsbilder und Themen.

ADHS

Bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) handelt es sich um eine Aufmerksamkeitsstörung. Die Beschwerden können vom Vorschul- bis ins Erwachsenenalter auftreten. Oft bleiben bei Personen, bei denen im Kindes- oder Jugendalter ADHS festgestellt wurde, die Symptome auch im Erwachsenenalter bestehen. Menschen mit ADHS können sich nur schwer konzentrieren, sind einfach abzulenken und reagieren sehr impulsiv. Eine deutliche Überaktivität tritt nicht immer auf – daher unterscheiden Mediziner zwischen dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität (ADHS) und dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ohne Überaktivität (ADS). ADHS ist eine der häufigsten kinderpsychiatrischen Störungen. Etwa drei bis sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben ADHS. Die Störung geht häufig mit Lernschwierigkeiten, Probleme mit der Konzentration und der Disziplin einher. Betroffene Kinder und Jugendliche fallen durch impulsives, zum Teil leichtsinniges, unüberlegtes Handeln auf und zeigen eine erniedrigte Frustrationstoleranz sowie die Tendenz nach rascher Bedürfnisbefriedigung. Dies führt in der Regel zu einem unangepassten und überstürzten Arbeitsstil, der beispielsweise durch vermehrte Flüchtigkeitsfehler auffällt. Auch weil sie oft nur eine begrenzte Zeit zuhören können. Ihre intellektuellen Fähigkeiten werden deshalb oft unterschätzt. Häufig haben die Kinder gleichzeitig ein starkes Verlangen, sich zu bewegen. Diese motorische Überaktivität bedeutet nicht nur einen stärkeren Bewegungsdrang, sondern eine exzessive Ruhelosigkeit. Es fällt ihnen schwer, ruhig sitzen zu bleiben, Geschick beweisen sie dagegen beim Rennen und Klettern. Dabei sind sie furchtloser, als es ihrer Entwicklung entspricht. Trotz der intensiven körperlichen Betätigung haben die Kinder ein eher geringeres Schlafbedürfnis. Häufig haben die Kinder gleichzeitig ein starkes Verlangen, sich zu bewegen. Diese motorische Überaktivität bedeutet nicht nur einen stärkeren Bewegungsdrang, sondern eine exzessive Ruhelosigkeit. Es fällt ihnen schwer, ruhig sitzen zu bleiben, Geschick beweisen sie dagegen beim Rennen und Klettern. Dabei sind sie furchtloser, als es ihrer Entwicklung entspricht. Trotz der intensiven körperlichen Betätigung haben die Kinder ein eher geringeres Schlafbedürfnis.