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15.08.2019

SGN Gesundheitsmanagement zwischen Kochlöffeln

In der Großküche der SGN wird nicht nur schwer gearbeitet, sondern seit Mai 2019 auch dreimal täglich geturnt – im Rahmen der aktiven Minipause.

Für seine insgesamt 80 Mitarbeiter*innen hat sich die Küchenleitung etwas einfallen lassen. „Wir wollen unsere Mitarbeiter*innen langfristig gesund erhalten und einen Ausgleich für die zum Teil körperlich einseitig beanspruchenden Tätigkeiten in der Küche schaffen.“ So wurde die Idee der aktiven Minipause entwickelt. Ziel war es, den Mitarbeiter*innen ein Präventions-Angebot zu machen, das sich ohne viel Aufwand in den täglichen Alltag integrieren lässt und dadurch auch wirklich gelebt wird. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement spielt bei der SGN-Mutter, dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden, schon länger eine bedeutende Rolle. So lag es nahe, gemeinsam mit den BGM-Spezialistinnen vom PZN, dem SGN-Betriebsrat und einer externen ausgebildeten Rückentrainerin ein maßgeschneidertes Konzept für die Küche zu entwickeln: Die Minipause am Band!

Mit entspannenden und aktivierenden Körperübungen lockern die Mitarbeiter*innen seitdem nun dreimal täglich für 3-5 Minuten ihre Muskulatur, gleichen einseitige Bewegungen am Portionier- und Spülband aus und bekommen neue Energie für den Arbeitsalltag. „Mit wenigen ausgewählten Übungen kann man schon viel erreichen. Wichtig ist, keine 0815-Maßnahme zu machen, sondern das Angebot auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter vor Ort abzustimmen - und dann läuft’s!“, erklärt die externe Trainerin Stephanie Müller. Sie hat die Einführung der Minipause professionell begleitet.

Fünf Multiplikator*innen, darunter auch Führungskräfte übernehmen abwechselnd die Rolle als Anleiter*in und motivieren ihre Kolleg*innen. „Wichtig war uns, dass die Minipause als wertvolle Arbeitsunterbrechung akzeptiert und nicht belächelt wird. Daher beteiligen wir Führungskräfte uns auch ganz bewusst als Multiplikatoren und Teilnehmer. Die Mitarbeiter*innen spüren so, dass wir absolut hinter dieser Maßnahme stehen“ sagt Bertold Kohm. Das macht einen großen Teil der Akzeptanz aus. Auch die konsequente Beteiligung aller Mitarbeiter*innen bei der Einführung des Konzepts war sicher ein Erfolgsfaktor. „Wir wurden gut darüber informiert, was die Ziele des Projekts sind. Das A und O ist, dass auch die Chefs immer wieder mitmachen“, so eine Mitarbeiterin. Neben der gesundheitsförderlichen Wirkung macht die Maßnahme einfach Spaß! Merlyn Philipp, eine Multiplikatorin: „Wenn wir mit der Minipause fertig sind, sind alle glücklich!“

Mehr über die SGN unter www.sgn-wiesloch.de