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04.11.2019

2. Feuerlein Symposium - Nachlese

Fotograf Bernhard Schmidt

Das Feuerlein-Symposium zur Versorgungsforschung in der Suchttherapie findet jährlich im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg statt. Am 17. Oktober 2019 trafen sich in Heidelberg nationale und international renommierte Suchtforschende mit regionalen AkteurInnen der Suchtprävention und Suchttherapie und diskutieren aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft und deren Beitrag zur Versorgungsrealität.

E-Zigaretten: ein Suchtmittel mit unterschätzten Folgen
 
Neben dem Gefahrenpotential von E-Zigaretten wurden auf dem diesjährigen Feuerlein-Symposium unter anderem folgende Themen erörtert: Chancen und Risiken von häufigen stationären Behandlungen, Policy-Aspekte der Suchtkrankenversorgung, Besteuerung von Tabak und Alkohol, Präventionsstrategien und die Opioidkrise in den USA.

Organisiert wurde das Feuerlein-Symposium zum zweiten Mal vom Feuerlein Centrum für Translationale Suchtmedizin. Die wissenschaftliche Leitung des Symposiums übernahm Dr. Ulrich Frischknecht, psychologischer Psychotherapeut und Arbeitsgruppenleiter an der Klinik Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am ZI in Mannheim. Das feuerleinCTS ist eine Kooperation der Suchtkliniken am Psychiatrischen Zentrum Nordbaden in Wiesloch und am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Namensgeber ist Wilhelm Feuerlein (1920 bis 2015), der sich zeitlebens als Arzt und Wissenschaftler für eine bedarfsorientierte, evidenzbasiert und nicht stigmatisierende Behandlung von Suchterkrankten eingesetzte hat. In diesem Sinne ist es das Ziel des feuerleinCTS Forschung für die Behandlung nutzbar zu machen und für die Behandlung wichtige Fragestellungen zu beforschen.

Zum Thema E-Zigarettensucht

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